Mit der Reform der Sachaufklärung sind am 01.01.2013 einige Neuerungen in Kraft getreten. Insbesondere hat sich das Verfahren zur Abnahme der Eidesstattlichen Versicherung (jetzt Vermögensauskunft) geändert. Die Vermögensauskunft kann wenn die allgemeinen Zwangsvollstreckungsvoraussetzungen vorliegen ohne weitere Voraussetzungen sofort beantragt werden. Die Vermögensverzeichnisse werden beim neuen zentralen Vollstreckungsgericht in Karlsruhe online hinterlegt. Auch das Schuldnerverzeichnis wird beim zentralen Vollstreckungsgericht in Karlsruhe geführt. Die Befugnisse des Gerichtsvollziehers wurden zudem erweitert. Unter den Voraussetzungen des § 802l ZPO können bei den Trägern der Rentenversicherung Daten zu den Arbeitgebern, beim Bundeszentralamt für Steuern geführte Konten und beim Kraftfahrtbundesamt Fahrzeugdaten des Schuldners abgefragt werden. Zudem kann der Gerichtsvollzieher mit der Aufenthaltsermittlung beauftragt werden. Der Gerichtsvollzieher kann dabei Daten beim Einwohnermeldeamt, bei den Ausländerbehörden, bei den Trägern der Rentenversicherung und beim Kraftfahrtbundesamt abfragen.

Sie müssen die Vermögensauskunft abgeben oder Sie sind Gläubiger und wollen am Termin zur Abgabe der Vermögensauskunft teilnehmen? Hier können Sie sich zur Vorbereitung auf den Termin die amtlichen Formulare und das amtliche Merkblatt im pdf-Format ansehen bzw. downloaden.

Vermögensverzeichnis (ZP 325)
Merkblatt (ZP325a)
Ergänzungsblatt I zu Ziff. 12 des VV (ZP326)
Ergänzungsblatt II zu Ziff. 22a und 23 des VV (ZP327)
Ergänzungsblatt III zu Ziff. 10 und 15 des VV (ZP328)
Vermögensverzeichnis Kapitalgesellschaften und andere Firmen (ZP329)


Um die Dauer des Termins zu verkürzen, können Sie ein bereits ausgefülltes Formular  zum Termin mitbringen.